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quadrat1.jpg Ansaugfilter
Über den Ansaugfilter wird die Luft angesaugt und gereinigt. Die Standzeit der Ansaugfilter ist entscheidend von den Einsatzbedingungen des Kompressors abhängig.
 
quadrat1.jpg Ansaugleistung
Eine theoretische Leistungsgröße: Sie wird errechnet aus: Hubvolumen x Drehzahl.
Die Ansaugleistung bezeichnet in Litern die Luft, die pro Minute vom Kompressor angesaugt wird, um komprimiert zu werden.
 
quadrat1.jpg Atü
ist die alte Druckbezeichnung (Athmosphären-Überdruck). Heute werden Messungen in "bar" angegeben.

quadrat1.jpg Baumusterprüfung
ist das Verfahren, bei dem eine akkreditierte Prüfstelle prüft und bestätigt, dass ein für die betreffende Produktion repräsentatives Muster den einschlägigen Anforderungen an ein sicheres Produkt entspricht.
 
Die Baumusterprüfung ist im Gegensatz zur EG-Baumusterprüfung eine freiwillige Prüfung. Der Hersteller ist somit zur Durchführung dieser Prüfung nicht verpflichtet.

quadrat1.jpg Drehzahl
ist die Größe, die angibt, wie oft sich zum Beispiel ein Motor in einer Minute dreht. Sie wird auch als Drehfrequenz bezeichnet. Eine niedrige Drehzahl (pro Minute) bedeutet eine lange Lebensdauer und geringe Geräuschentwicklung (z.B. 65 dB(A)).
 
quadrat1.jpg Druckbehälter
Er dient als Luftspeicher, aber auch der Kondensatsammlung. Besonders langlebig sind innenbeschichtete Behälter.
 
quadrat1.jpg Druckinhaltsprodukt
Nach der EG-Richtlinie werden die Behälter bezogen auf die Herstellung und die Kennzeichnung in Klassen eingeteilt. Massgebende Grösse ist dabei das Druckinhaltsproukt.
Druckinhaltsprodukt (DIP) = Behältervolumen (l) x max. Druck (bar)
Auf jedem dieser Behälter muß das CE-Zeichung sichtbar sein.
 
quadrat1.jpg Druckminderer
Druckminderer regeln den gewünschten Arbeitsdruck mit hoher Regelgenauigkeit und sind serienmäßig mit einem Manometer ausgestattet. Der Einstellknopf ist arretierbar, damit im Betrieb ein Verstellen des Drucks ausgeschlossen ist. (siehe auch Filterdruckminderer)
 
quadrat1.jpg Druckniveau
Ein zu hoch eingestellter Betriebsdruck erhöht unnötig den Energieverbrauch. Mit jedem Bar Höherverdichtung erhöht sich der Energieverbrauch um ca. 6 bis 10%. Der Kompressor sollte daher nur auf den tatsächlich im Betrieb notwendigen Druck eingestellt werden.
 
Drücke für unterschiedliche Anwendungen:
  • Lackiererei : 4 bar
  • Druckluftwerkzeuge: 6 bar
  • Stapler, LKW-Reifen (hydraulisch/pneumatisch): 8 bar
  • Reifenmontiergeräte: 10 bar
  • Kittwerkzeuge: 20 bar
quadrat1.jpg Druckschalter
Der Druckschalter steuert über den Behälterdruck automatisch die Ein- und Ausschaltimpulse des Kompressors. Bei Erreichen des Höchstdrucks schaltet der Kompressor automatisch ab. Sinkt der Druck durch Entnahme von Luft um ca. 2 bar ab, wird automatisch neu gestartet.

quadrat1.jpg Effektive Liefermenge
Ein genormtes Meßverfahren. Gemessen wird der Volumenstrom nach VDMA 4362, beziehungsweise ISO 1217.
 
quadrat1.jpg Entlastungsventil
Das Entlastungsventil ist unter dem Drucklschalter angebaut. Es bläst vorhandenen Überdruck bei automatischem Abschalten des Kompressors ab. Der Kompressor kann lastfrei starten.
Achtung: Bei Stromausfall erfolgt keine automatische Entlastung durch Aus/ Einschalten durchführen.

quadrat1.jpg Filter-Druckminderer
Filterdruckminderer erweitern die Vorteile der Druckminderer durch eine halbautomatische Entwässerung vor dem Druckminderer.
Serienmäßig ausgestattet mit Manometer und einem auswechselbaren Filterelement mit 20µm (Werkstattserie) bzw. 50µm (Compaktserie). Sonderausführungen des Filterelements sind möglich. Die Kondensatsammelbehälter der Werkstattserie sind aus Metall und mit einer Füllstandsanzeige ausgestattet. Die Schaugläser der Compaktserie sind aus durchsichtigem Vollkunststoff.
 
quadrat1.jpg Füllleistung
Die Menge an Druckluft, die ein Kolben-Kompressor als verdichtete Energie zur Verfügung stellt. Die Angabe der Füllleistung liefert der Kompressorhersteller in der technischen Beschreibung des Gerätes. Sie ist im Gegensatz zur Ansaugleistung, die tatsächliche Leistung, die für Ihre Druckluft-Werkzeuge zur Verfügung steht.

quadrat1.jpg Höchstdruck
Der angegebene maximale Druck sollte nie überschritten werden, weil einmal keine Garantie mehr besteht und zum anderen die Lebensdauer des Gerätes sehr stark leidet.

quadrat1.jpg Kesselinhalt / Tankinhalt
bedeutet Luftvorrat und damit Druckluftreserve. Ist der Tankinhalt zu gering, springt der Motor zu oft an, was zu einer kürzeren Lebensdauer führt. Ist der Tank zu gross, braucht der Motor zu lange zum Auffüllen mit komprimierter Luft. Bei einem zu großem Kessel ist der Kompressor für den mobilen Einsatz kaum einsetztbar.
 
quadrat1.jpg Kondensatablaßventil
An der tiefsten Stelle des Behälters angebaut, damit das Kondensat regelmäßig abgelassen werden kann.
 
quadrat1.jpg Kondenswasser
befindet sich in jeder Luftleitung und läuft dort zum jeweils tiefsten Punkt. Es muß von Zeit zu Zeit abgelassen werden, wobei auch der Tank des Kompressors nicht vergessen werden darf - das Ablassventil befindet sich meistens unter dem Tank.

quadrat1.jpg Leckagen
sind reine Energieverschwender und häufig vermeidbar. Bereits kleinste Undichtigkeiten können unnötig höhere Stromkosten verursachen. Typische Leckagen entstehen durch
  • undichte Schraub- und Flanschverbindungen, Schläuche und Armaturen.
  • korrodierte Leitungen
  • innere Leckagen im Kompressor
  • fehlerhafte Kondensatableiter
  • falsch installierte oder defekte Trockner, Filter, Wartungseinheiten.
quadrat1.jpg Leiselaufkompressor
Niedrige Drehzahl bedeutet in der Regel längere Lebensdauer und geringe Geräuschentwicklung. Bei 65 dB(A) und weniger spricht man von einem Leiselauf-Kompressor.
 
quadrat1.jpg Leitungsverlust
Pro ca. 15 m Druckluftleitung muss mit einem Druckverlust von ca. 1 bar gerechnet werden.
 
quadrat1.jpg Liefermenge
Diese Angabe in Litern ist erforderlich zu Errechnung der Effektivität, d.h. wieviele und welche Geräte mit dem Kompressor problemlos betrieben werden können. Dafür braucht man den jeweiligen Geräte-Luftverbrauch, der in den Kaufunterlagen der jeweiligen Gerätschaften zu ersehen ist.
 
quadrat1.jpg Lüfterrad
Das Lüfterrad kühlt das gesamte Aggregat, insbesonders Nachkühler und Zylinder. Bei Drehstrommotoren ist unbedingt die Laufrichtung, gekennzeichnet durch roten Markierungspfeil, zu beachten.

quadrat1.jpg Motorleistung
gemessen in KW oder HP. Soll in einem guten Verhältnis stehen zur geforderten Leistung und zum Tankinhalt. Sie sollte so gewählt werden, dass der Kompressor ohne Verzögerung anspringt.
 
quadrat1.jpg Motorschutzschalter
Ist der Kompressor überfordert/überlastet, wird er durch den Motorschutzschalter automatisch abgeschaltet. Sollte dies geschehen, ist der Kompressor überfordert und veringert massiv die Lebensdauer des Gerätes.

quadrat1.jpg Nachlühler
Im Nachkühler wird die Druckluft gekühlt, dadurch kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft. Luft und Kondensat strömen getrennt in den Behälter.
 
quadrat1.jpg Nebelöler
Nebelöler ermöglichen die Entnahme von ölhaltiger Druckluft für alle ölgeschmierten Druckluft-Werkzeuge. Über eine Feinregelung ist eine gleichmäßige Ölzufuhr, als Aufbereitungsstufe nach dem Filterdruckminderer, gewährleistet. Über die Einstellnadel lässt sich die zugeführte Ölmenge regulieren.

Erhöhung = Drehung gegen den Uhrzeigersinn, Verminderung = Drehung mit dem Uhrzeigersinn. 


quadrat1.jpg Ölstand
Dieser sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Ca. 60 % aller entstehenden Schäden am Kompressor sind auf zu wenig oder gar kein Öl zurückzuführen. 

Bei Kompressoren dient das Öl nicht nur, wie man vermuten könnte, als Schmiermittel, sondern auch als Kühlmedium, das direkt und gezielt in den Kompressionsraum eingespritzt wird. So können etwa 80 Prozent der Verdichtungswärme auf relativ niedrigem Temperaturniveau aus dem Kompressionsraum entfernt werden. Bereits eine Temperatursteigerung um 10° bewirkt eine Verschlechterung der Kompressorleistung von ein bis zwei Prozent. Deshalb ist es wichtig, die Verdichtungsendtemperatur so niedrig wie möglich zu halten. Entscheidend beim Vergleich von ölfrei verdichtenden und ölgekühlten Kompressorsysteme ist die Verdichtungsendtemperatur. Je wärmer nämlich die Druckluft während der Verdichtung wird, desto höher ist der Energieaufwand. Im Gegensatz dazu sollte die jeweilige Systemart auf die Qualität der Arbeitsluft keinen Einfluss haben, immer vorausgesetzt, dass ausreichende Maßnahmen zur Filterung getroffen wurden. Der Filter soll neben Öl auch andere Rückstände wie beispielsweise Rost und Kondensat (Wasser) zurückhalten.

quadrat1.jpg Rückschlagventil
Das Rückschlagventil verhindert, daß Luft aus dem Behälter in den Verdichter zurückströmt.

quadrat1.jpg Seriennummer
Sie ist eine eindeutige – individuelle Nummer, mit der unsere Produkte gekennzeichnet werden, um sie eindeutig zu identifizieren oder dem Kunden besondere Serviceleistungen zu ermöglichen. Im Regelfall wird die Seriennummer direkt oder in unmittelbarer Umgebung des Produkts in Form eines Typenschildes angebracht, um möglichst rasch mit dem Produkt in Verbindung gebracht zu werden. International verbreitet ist die Abkürzung S/N für englisch "Serial Number" oder "Nummer de serie" für unsere französische Produktion.
 
quadrat1.jpg Sicherheitsreserve
Mit dem bekannten Luftverbrauch der einzusetzenden Geräte errechnet man seinen Kompressorentyp. Um weiteren nicht kalkulierbaren Luftverbrauch (Leckagen, höherer Arbeitsdruck, zusätzliche Geräte) zu berücksichtigen, sollte man ihn bei der Wahl des Kompressors rechnerisch verdoppeln. Das ergibt eine gute Sicherheitsreserve und führt zu einer längeren Lebensdauer des Kompressors.
 
quadrat1.jpg Sicherheitsventil
Dies ist eine TÜV-Vorschrift. Das Sicherheitsventil bläst bei einem festeingestellten Druck ab, z.B. 1-2 bar über Enddruck.
 
quadrat1.jpg Spannung
Kompressoren für 220 V Wechselstrom können problemlos überall eingesetzt werden. 
 
quadrat1.jpg Sterndreieckschalter
Kompressoren ab 5,5 kW Motorstärke müssen aufgrund von Bestimmungen des örtlichen Elektrizitätswerks über einen Sterndreieckschalter anlaufen. Der Sterndreieckschalter und ein Magnetventil vermindern die Stromaufnahme in der Anlaufphase.

quadrat1.jpg TÜV-Baumusterprüfung
Kompressoren mit Druckbehälter mit einem Druckinhaltsprodukt (Inhalt [l] x Druck [bar]) ab 200 bis 1000, die eine ZUA-Nummer (Baumusterprüfung) haben, dürfen von der "befähigten Person" (Sachkundigen) in Betrieb genommen werden. Die wiederkehrenden Prüfungen, sofern vorgeschrieben, dürfen ebenfalls von der "befähigten Person" durchgeführt werden.
Ab DIP=1000 muss die Erstinbetriebnahme von einem Sachverständigen(z.B. TÜV) durchgeführt werden, ebenso die wiederkehrenden Prüfungen.
 
quadrat1.jpg TÜV-Prüfung
Bei stationären Kompressoren muß alle 5 Jahre eine innere Prüfung, alle 10 Jahre eine Druckprüfung mit dem 1,3-fachen des Enddrucks durch den TÜV erfolgen.

quadrat1.jpg Wartungseinheit
Besteht aus Druckminderer mit Manometer und Nebelöler und einem Luftfilter/Wasserabscheider. Das gewährleistet saubere, leicht geölte Luft mit dem gewünschten Leitungsdruck. Wartungseinheiten sollten so nah wie möglich vor den Arbeitsplätzen installiert sein. 6-10 Druckluftgeräte können von einer Wartungseinheit problemlos versorgt werden.
 
quadrat1.jpg Wasserabscheider mit Filter
Filter-Wasserabscheider entwässern halbautomatisch und bestehen aus einem mechanisch wirkenden Filter mit 20 µm und einer weiteren Abscheidestufe durch die zentrifugale Beschleunigung der Druckluft.

quadrat1.jpg Zylinder
Im Zylinder wird die angesaugte Luft verdichtet. Kolben-Kompressoren gibt es in Ein- oder Zweizylinder-Ausführung. Bei Zweizylinder in Reihe oder als V-Motor unterscheiden wir die einstufige und zweistufige Bauweise. Einstufig bedeutet: Die Verdichtung erfolgt pro Zylinder auf Enddruck. Zweistufig bedeutet: Vorverdichtung im ersten Zylinder und Nachverdichtung im zweiten Zylinder.
 
quadrat1.jpg Zylinderanzahl
Je mehr Zylinder ein Kompressor besitzt, um so mehr Kraft bzw. Leistung steht zur Verfügung.

 
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